Design Thinking - ganzheitliche und nutzernahe Lösungen entwickeln

Wir-Intelligenz fördern

Die Digitalisierung gleicht einer Revolution, sie stellt alle Lebensbereiche auf den Kopf, insbesondere unsere Arbeitswelt. Unternehmen und Mitarbeiter müssen sich der Komplexität stellen und an vernetzte Denk- und Arbeitswelten anpassen. Hat man im analogen Zeitalter Dinge von A-Z sortiert und katalogisiert sowie stets in Abstufungen gedacht, so steht man heute vor der Herausforderung, kooperativ und abteilungsübergreifend zu agieren.

Wenig Design - viel Denken

Sogenannte Kreative Problemlösungskonzepte wie Creative Problem Solving, Design Thinking oder TRIZ haben es sich zur Aufgabe gemacht, dieses analoge Denken und Kategorisieren - ähnlich einer Enzyklopädie - in Unternehmen und Einrichtungen aufzuheben und durch neue Ansätze anzupassen.

Das Ziel von Design Thinking ist es dabei im besonderen, Lösungen und neue Ideen zu finden, die sich am Nutzer bzw. Anwender orientieren. Der Prozess ist angelehnt an der Arbeit von Designern, welche durch kreative Techniken zielgerichtet Innovationen entwickeln. Bei ihrem Prozess werden betriebswirtschaftliche Faktoren ebenfalls mit einbezogen. Design Thinking besteht in der Ausübung vor allem auf den drei gleichwertigen Grundprinzipien interdisziplinäre Teams,  Design Thinking-Prozess und variablen Räumen

Wie man in interdisziplinären Teams die komplexen Probleme unserer Zeit löst

Alle kreativen Problemlösungskonzepte wollen unkonventionelle Lösungen für ein spezifisches Problem finden. Dabei besteht die Grundidee vor allem darin, dass interdisziplinäre Teams besonders gut und innovativ arbeiten können. Entscheidend sind daher Teams, in denen Menschen aus unterschiedlichen Perspektiven ein Problem betrachten. Die Stärke liegt dabei in den verschiedenen Blickwinkeln und Erfahrungen, die jedes Mitglied einbringt.

Auch der Design Thinking Ansatz baut auf Teams aus verschiedenen Disziplinen, Abteilungen und HierarchieebenenEs können aber auch kulturelle, nationale oder Alters- und Geschlechtsunterschiede für einen vielschichtigen Blick auf eine Thematik ausreichen. Die heterogenen Teams bestehen optimalerweise aus vier bis sechs Teilnehmern.

Fester Prozess mit viel Flexibilität

Eine bedeutende Rolle im ganzen Prozess nimmt die Kreativität ein. Um diese aber in Bahnen zu lenken, ist ein klar strukturierter Prozess aus sechs aufeinanderfolgenden Schritten der Hauptbestandteil dieser Methode. 

  1. Verstehen: Am Beginn des gesamten Innovationsprozesses steht das Verstehen der Problemstellung. Die Fragestellung muss daher die Bedürfnisse und Herausforderungen des Projektes beinhalten.
  2. Beobachten: Für Einsichten und Erkenntnisse wird intensiv recherchiert und beobachtet.
  3. Point-of-View: Die aus den gemachten Beobachtungen resultierende Synthese wird mit dem Team geteilt und dabei sowohl sichtbar an den Wänden aufgehangen wie auch per Storytelling  vorgestellt. 
  4. Ideenfindung: Der Focus liegt bei diesem Schritt auf dem Brainstorming. Hier geht es vor allem darum, die Ideen, seien sie auch noch so verrückt, visuell sichtbar zu machen und nicht zu kritisieren. Ebenfalls ist es wichtig, dass man das Thema im Blick behält und Ideen anderer ruhig weiterspinnt. 
  5. Prototyping: Die entstandenen Ideen werden per Prototypen getestet und weiterentwickelt. Dies kann kann unterschiedlich gestaltet sein: Vom einfachen Storytelling, über Papier- und Pappmodelle und Rollenspiele bis hin zu kompletten Ausarbeitungen.
  6. Verfeinerung: Mit dem Testen der Prototypen wird das Konzept weiter verbessert und verfeinert. Ziel ist es, am Ende ein optimales, nutzerorientiertes Ergebnis zu haben.

Mobile Raumkonzepte bilden die Basis

Eine gemeinsame Sprache ist die Voraussetzung für interdisziplinäres Arbeiten, wobei hier nicht nur die verbale sondern auch die nonverbale Kommunikation innerhalb des Teams gemeint ist. Der Veranstaltungsraum an sich nimmt eine große Rolle bei Design Thinking ein. Ein flexibler Raum mit viel Bewegungsmöglichkeiten statt klassischer Sitzatmosphäre ist hier geradezu ideal. Dazu gehören beispielsweise flexible Möbel oder mobile Trennwände mit viel Platz für Notizen. Aber auch große, weiße Flächen wie kahle Betonwände bilden eine gute Grundlage, um die Gedanken und das Wissen für alle sichtbar zu machen. Denken Sie hier auch an ausreichend Arbeitsmaterial wie Post-Its, Whiteboards oder Flipcharts sowie Materialien zur Gestaltung von Ideen, beispielsweise Legosteine, Stoffe und Bilder. Zusätzlich können auch Rückzugsmöglichkeiten angedacht werden, um bei Bedarf ungestört arbeiten zu können.  

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg beim Umsetzen dieses neuen und innovativen Veranstaltungsformates. Auch andere Veranstaltungsformate können für Ihr Event in Frage kommen. Finden Sie hier eine Präsentation der wichtigsten Veranstaltungsformate: 

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