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Flexibel, vernetzt und nachhaltig – das Erfolgsrezept 2017!

In letzter Zeit sind beispielsweise Rezepturen mit Kombinationswirkstoffen so richtig in Mode gekommen. Nehmen wir doch mal ein modernes Präparat eines bekannten Pharmaunternehmens, das mit seinem Bündel an Wirkstoffen gleich drei Symptome erfolgreich bekämpft. Ein Pülverchen gegen Kopf- und Gliederschmerzen, Fieber und die verstopfte Schnupfennase, nach nur 30 Minuten ist alles wie weggeblasen und man fühlt sich wie neu geboren.

Suchen wir zur Abwechslung mal nach den passsenden Kombinationswirkstoffen unseres beruflichen Alltags, so kommen wir nicht umhin, uns selbst als Kombinationsmodell zu verstehen.  

Das Erfolgsrezept heißt: flexibel, vernetzt und nachhaltig. In dieser „Dreier-Kombi“ ist jedenfalls ein beachtliches Maß an Digitalisierung enthalten, welche die Vernetzung per se mit sich bringt und die zukünftig unabdingbar ist. Die Flexibilität fungiert dabei als Brückenelement, welches uns die Einnahme der bitteren Pille, „Veränderung“, namens Digitalisierung überhaupt erst ermöglicht. Damit das Ganze keinen bitteren Nachgeschmack hinterlässt, erhält die Dreier-Kombination noch einen zuckrigen Überzug aus der Süße der Nachhaltigkeit. So bestens getarnt, schlecken wir uns die Lippen ab und loben uns gegenseitig, dass wir schon heute an übermorgen denken und somit für die nachkommenden Generationen die Basis der Märkte von Morgen geschaffen haben.

Und weil wir zum Jahreswechsel ein bisschen Zeit geschenkt bekommen haben, leisten wir uns den Luxus und betrachten die einzelnen Erfolgskomponenten einmal genauer. Flexibilität nennen wir die Bereitschaft uns fortlaufend zu verändern, auf neue Situationen einzustellen, vielleicht auch Arbeitsabläufe anders zu gestalten oder Herausforderungen mit anderen Mitteln zu begegnen. Seit Jahrtausenden steigern wir unsere Produktivität, indem wir immer neue Werkzeuge erfinden und diese dann zur Effizienzsteigerung einsetzen. Seit dem 18 Jahrhundert und dem Start der Massenproduktion durch den Einsatz von Maschinen haben wir uns von der Revolution Industrie 1.0 bis heute zur Revolution Industrie 4.0 - der Digitalisierung durch den Einsatz von Software - emporgearbeitet. Genauso alt wie die stetige Produktivitätssteigerung ist auch das Ressentiment, die damit einhergehenden Veränderungen anzunehmen. Doch lassen sie uns zusammen einen Ausflug in die Steinzeit unternehmen, denn ein humorvoller Blick in die Vergangenheit schenkt uns eine neue Sicht auf das aktuelle Geschehen.

Vor tausenden von Jahren hatte der Mensch begonnen Werkzeuge zu nutzen, um damit schneller bessere Ergebnisse zu erzielen. Man denke dabei an den Einsatz von Feuersteinen, die unseren Vorfahren ermöglichten, Feuer genau dann zu entzünden, wenn sie dies benötigten. Aber bis das mit den Feuersteinen gefunkt hatte, mussten die „Feuerhüter/innen“ den ganzen Tag und die ganze Nacht vor dem blöden Feuer sitzen und immer wieder ein paar Stöckchen reinschmeißen, damit das Feuerchen nicht ausgeht. Das war stinklangweilig und außerdem kostete es Unmengen an Stöckchen, die man völlig unnötig verfeuerte, nur damit man zum Zeitpunkt x eine Heizquelle hatte. Ich kann mir schon vorstellen, was damals passierte, als ein junger und dynamischer „Feuerentfacher“ durch Reibung zweier Steine in der Lage war, Feuer zu entzünden. Da wird sicherlich die Gewerkschaft der Feuerhüter zum Streik aufgerufen haben und damit gedroht haben, dass man das Feuer ausgehen lassen werde, wenn diese „Feuerentfacher“, die ihre Arbeitsplätze bedrohen, nicht sofort verschwinden würden.

Wahrscheinlich haben irgendwann die „Feuerentfacher“ den „Feuerhütern“ gezeigt, wie man Feuer entzündet und so wurden aus „Hütern“ mit der Zeit „Entzünder“ und man nannte das dann ein paar Jahre später Evolution und heute würden wir sagen, die Steinzeitmenschen waren bewundernswert flexibel.

Wie aber sieht es mit der Vernetzung aus? Diese ermöglicht es, in Echtzeit Informationen bis in die entlegensten Ecken der Erde zu transportieren, um damit die Basis für globales Handeln zu ermöglichen. Ich betrachte dies als Riesenchance. Und wenn wir noch einmal hinsehen, dann entdecken wir, dass die gepriesene Vernetzung eigentlich nur so gut und schnell klappt, weil es die Digitalisierung gibt, die mit Twitter und Co, mit WhatsApp und SMS eine blitzschnelle Kommunikation erlaubt. Die Netzwerke von heute basieren auf unseren digitalen Medien, die uns täglich neue Features schenken, uns aber auch die Freiheit geben, unsere Nutzung nach unseren Maßstäben zu dosieren.

Hier unterscheiden sich unsere Möglichkeiten zu denen der Steinzeitmenschen dann aber doch enorm, denn zu Fuß oder per Rauchzeichen sind Informationen deutlich länger unterwegs und kommuniziert wurde dann eben nur das Nötigste, was wiederum die Evolution betreffend, zu leichten Verzögerungen von Tausenden von Jahren geführt hat.

Nun fehlt als letzter Wirkstoff unserer hippen „Dreier-Kombi“ die Nachhaltigkeit, welche uns wieder erdet und unsere Sinne im Hier und Jetzt anspricht und herausfordert. Sicherlich steckt in der Nachhaltigkeit die Fürsorge für das Morgen. Durch die Intensivierung unserer Aufmerksamkeit auf das aktuelle Handeln werden wir sensibilisiert für die Auswirkungen unseres Handelns von heute auf dessen Auswirkungen in der Zukunft. Und gleichwohl, weil das Leben eben bunt und voller Emotionen steckt, sind wir motiviert, der nachfolgenden Generation dieses bunte Lebensgefühl zu erhalten. 

In diesem Sinne, bin ich ebenfalls ein Kombimodell und bereit und neugierig auf ein vernetztes, flexibles und nachhaltiges Jahr 2017.

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