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Geringe Nutzung der Schein-Direktbuchung

Betrachten wir, um es einfach zu halten, die direkte Kommunikation zwischen Hotel (Front-Office-System) und dem Buchungsportal als Straße. Um also Informationen vom Hotel zum Portal zu transportieren, baut man am besten eine Autobahn, auf der man in beide Richtungen fahren kann. Hier benötigt man eine Auffahrt, die entsprechend als Schnittstelle zwischen Hotel und Portal zu verstehen ist. Nachdem jedes Front-Office-System ein bisschen anders funktioniert, muss man für jedes System eine eigene Auffahrt bauen. Aufgrund der Vielzahl an Hotels kann man sich vorstellen, was hier an Aufwand nötig ist. Derzeit funktioniert die Direktbuchung daher eher wie eine Einbahnstraße.

Zwar werden Verfügbarkeitsinformationen via Schnittstelle und in Echtzeit vom Hotel zum Portal geliefert, zurück in das Hotelsystem ist jedoch der Weg noch nicht gebaut. Möchte nun ein Kunde auf dem Portal buchen und bestätigt den „Buchen-Button“, dann wird diese Bestellung nicht via Datenautobahn in das Front-Office-System des Hotels geliefert (es gibt keine Abfahrt), sondern per E-Mail in das Hotel transportiert. Der Kunde erhält dann vom Hotel eine Bestätigungsmail seiner Buchung. Ist damit eine Direktbuchung eine direkte Buchung?

Die neuerliche Partnerschaft zweier Konkurrenzplattformen lässt daher die Frage aufkommen, ob eine solche Schein-Direktbuchung wirklich erfolgreich Umsatz generiert. Schließlich würde es keinen Sinn ergeben, ein erfolgreiches Geschäftsmodell zu teilen. Rückmeldungen der Hotels bestätigen vielmehr eine geringe Nutzung der Schein-Direktbuchung.

Eine direkte Autobahn ist von Unternehmensseite nicht gewollt. Einkaufrichtlinien der meisten Unternehmen verlangen Abstimmungs- und Freigabeprozesse. Eine einfache Verwaltung einer Buchung steht daher deutlich im Vordergrund. Hier machen Echtzeitbuchungen wenig Sinn.

Für die Hotels ist jedoch eine einfachere Pflege ihrer Verfügbarkeiten wichtig. Hier sind Direktbuchungen natürlich eine deutliche Arbeitsentlastung. Beide Anforderungen unter ein Dach zu bekommen, ist daher die wirkliche Herausforderung im MICE-Bereich. Hier arbeiten wir an konkreten und stabilen Lösungen, die für Hotels und für unsere Kunden einen Vorteil bringen.

Als MICE Portal GmbH haben wir damals den Markt erschlossen, langjährige Partner und viel Vertrauen gewonnen. Nicht nur deshalb verfügen wir über die größte Buchungszahl von 24.000. Echtzeitverfügbarkeiten und eine intelligente Schnittstellenlösung – auch für kleine Hotelketten und Privathotels – sind die Zukunft. Ich verfolge den Markt und freue mich über eine erste Lösung, die nicht nur ein Marketing-Gag ist. Ich hoffe bald für das MICE Portal ein Angebot präsentieren zu können. Lange wird es nicht mehr dauern.

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