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Unser MICE Frosch ist wieder daheim – 908 km in der Retroperspektive

Die letzte Etappe von Mainburg nach Attenkirchen – 17 km durch die Hallertau, ein Katzensprung nach 891 km durch Deutschland.

Der letzte Wandertag

Es ist Donnerstag, der 1. Juni und strahlend schönes Sommerwetter begleitet uns am Ende unserer Wandertour - mit 27 Grad fast zu heiß zum Wandern. Knapp vier Stunden werden meine zwei Kolleginnen und ich für die Strecke benötigen und damit haben wir genügend Zeit die letzten vier Wochen Revue passieren zu lassen.

Die Frage nach dem Warum

Immer wieder wurde mir in den letzten Wochen die Frage gestellt, warum wir diese Wanderung eigentlich machen würden und ob wir eine positive Wanderbilanz ziehen könnten.

Zu Beginn stand der Wunsch, sich auf den Weg zu machen, einem Ziel durch Deutschland zu folgen, welches wir nur erreichen würden, wenn wir alle uns gleichermaßen einbringen würden. Diese 908 km erschienen so lang, dass uns allen von Anfang an klar war, diese Etappe können wir nur gemeinsam meistern.

Am Anfang unserer Tour standen vier Niederlassungen, die in den letzten zwei Jahren, viel zu schnell etabliert wurden. Es gab bisher unterschiedliche WhatsApp Firmengruppen und Befindlichkeiten sowie Zugehörigkeiten. Die „Berliner“, die fast alle nur Englisch sprechen und unterschiedliche Nationalitäten repräsentieren, die „Bonner“, die mit ihrer ansteckenden Herzlichkeit immer um Ausgleich bemüht sind, die „Hammer“, die wieder stark geschrumpft sind, aber dennoch einen unermüdlichen Optimismus an den Tag legen und die „Bayern“, die mit ihrem derben Pragmatismus die Realität verteidigen, auch wenn man diese nicht immer versteht.

Der Wunsch von uns allen, zu einer großen Einheit zusammenzuwachsen, war so groß, dass wir uns alle auf diese Tour und manchmal auch Tortur einließen.

Geschichten, die das Wanderleben schrieb

In knapp vier Wochen waren die Etappen der Staffelwanderung festgelegt, die Einteilung der Wanderer - immer zu zweit und die Ablösung für den Abend. Oft blieben vier Kollegen gemeinsam zum Abendessen oder über Nacht und am darauffolgenden Tag wanderte das nächste Team weiter. Dabei begleiteten uns auch unsere Firmenhunde Nash und Sammy, die das besonders genossen, jeder auf seine Hundeweise. Sammy brach in Hundetränen aus, weil sich die Gruppe zum Schlafen am Abend trennte und Nash lief die dreifache Strecke, immer vor und zurück, um den Weg schon mal abzuchecken.

Dank WhatsApp gab es eine unglaublich aktive Wander-Chat-Gruppe, die im warsten Sinne des Wortes der Motor der letzten vier Wochen war. Fotos und Kommentare schaukelten sich zu wahren Kunstinstallationen und druckreifen Comics auf. Kolleginnen und Kollegen, von denen man es eigentlich nicht erwartet hatte, motivierten mit viel Witz und Charme, in Englisch und Deutsch und wir alle entwickelten einen internationalen Humor, der für herzliche, multikulturelle Verständigung sorgte.

Die wundersame Vermehrung unserer Maskottchen 

Unvergessen bleiben die vielen Geschichten unserer Wandermaskottchen, die vier Wochen lang Anlass für immer neue Blödeleien boten. Unser grüner Wander-MICE Frosch, der viel zu früh, gleich nach der vierten Etappe seinen eigenen Weg nach Attenkirchen suchte und niemals mehr gesehen wurde. Zwei weiße kleine Heidschnucken, die uns unser Kooperationspartner Wallbaum Hotel-Marketing in der Lüneburger Heide mitgab und die leider gegenüber den neuen zugelaufenen Fröschen nicht trinkfest waren und regelmäßig bereits nach einem Wanderbier auf den Rücken vielen und ihre kleinen, kurzen Beinchen in die Luft streckten. Zu schön das Foto von David und Rafael, die zwei Kuschel Sigikid Frösche als Sonnenschutz für Ihre Köpfe nutzten.

Fazit und Ausblick

Einhellig sind wir alle der Meinung, dass das Wandern an sich eine wunderbare Erfahrung war. Schritt für Schritt, manchmal im Regen und mit nassen Schuhen und Klamotten, aber immer tief verbunden mit allen Kollegen, die via Chat Mut und Kraft schickten. Es waren auch Etappen dabei, da kamen wir an unsere physischen Grenzen und dennoch war es so - in der Gemeinschaft - zu bewältigen.

Der krönende Abschluss unser Wandertour war das Mitarbeiterfest bei schönstem Wetter in Attenkirchen beim „Spitzbuam“ . Ein paar Tränchen gab es hier auch, weil die Belegschaft ihrer Chefin mit einer original Bayerischen Blaskapelle auf den letzten Metern entgegen wanderte und damit ihr größter Wunsch, eine richtige Blaskapelle zum Abschluss, in Erfüllung ging.

Eigentlich ist noch viel mehr passiert, unsere Vertriebs- und Marketingstrategie macht sich auf neuen Wegen zu unseren Kunden auf, neue MICE Anbieter finden ihren Weg ins MICE Portal und ....

Stop! Pssst! Hier muss ich jetzt für heute Schluss machen. Machen Sie sich mit uns auf den Weg, um all die vielen Neuigkeiten Schritt für Schritt zu entdecken.

Unser WhatsApp-Wander-Chat zum Nachlesen für Sie

Kurzgeschichten Wandertour