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Wo ist Fridolin, der Wanderfrosch? Einblicke in das Wanderleben vom MICE Portal

Schon eine Woche sind unsere tapferen Kollegen bei Wind und Wetter nun schon unterwegs und haben mittlerweile gute 250 der insgesamt 900 km zurückgelegt.

Und gar seltsame Dinge passieren, wenn man in Deutschland fernab der normalen Wege weilt. Oftmals enden Rad- und Wanderwege einfach so im Nirgendwo oder führen einen direkt in die Bütlinger Binnendünen. Kennen Sie nicht? Macht nichts, wir schließen diese Lücke gern.

Gestartet sind die Kolleginnen Sonja und Anja am Mittwoch vergangener Woche in Hamburg und haben bei dieser Gelegenheit noch bei einigen unserer Kunden vorbeigeschaut und Grüße vom MICE Portal hinterlassen. Auch hier wehte schon eine steife Brise, doch das war noch nichts dagegen, was die beiden am nächsten Tag auf Ihrem Weg per Rad von Lübeck nach Lauenburg erwartete. Gut gestärkt ging es auf die Suche nach der "Alten Salzstraße", welche als Radfernweg entlang des Elbe-Lübeck-Kanals die beiden Städte verbindet. Doch schon hier gestaltete sich der Anfang schwierig, denn der gekennzeichnete Radweg endete einfach so. Also erst einmal wieder zurück zum Anfang und neu gesucht. Nachdem man dann endlich unterwegs war, setzte natürlich auch der vorangekündigte Regen ein und sollte dann bis zum Ende auch nicht mehr aufhören. Ein herrliches Gefühl in Kombination mit dem Wind :)

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Mit kleinen Pausen am Wegesrand war es trotzdem eine überschaubare Strecke. An dieser Stelle vielen Dank an das Café Till in Mölln, dass die Kollegen mit kostenfreien belegten Brötchen für den Rest der Strecke versorgt hat. Nass und mit Schlamm bespritzt haben sie es dann zum Nachmittag hin nach Lauenburg geschafft, wo man sich zu dritt dann einen gemütlichen Abend machte. Am nächsten Tag starteten Yvonne und Anja zu Fuß nach Lüneburg, leider auch hier wieder mit viel Regen. Doch nach kurzem Stopp im örtlichen Edeka und dem Kauf von Müllbeuteln ging es munter weiter.

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Die Müllbeutel sollten sich bald als hilfreich herausstellen, denn leider fand man nirgendwo mehr den Jakobsweg via Scandinavica, so dass man sich mit google maps aushelfen musste. Dies führte jedoch dazu, dass man sich hoffnungslos in den Bütlinger Binnendünen verlief und der einzige Ausweg hieraus war, es irgendwie über einen der vielen Wassergräben zu schaffen. Dies klappte leider nicht so ganz, so dass man sich eher im Graben wiedersah...

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Doch auch die Etappe war am Ende geschafft und nebenbei haben sich die Kollegen mal überlegt, wie sie denn einem Eskimo einen Kühlschrank verkaufen würden. Wen das interessiert, bitte weiterlesen, wen nicht, einfach zum übernächsten Absatz springen.

Zunächst einmal steht die Need des Eskimos im Vordergrund. Was also wünscht sich ein Eskimo am sehnlichsten? Richtig, Essen, welches nicht gefroren ist. Was also kann der Kühlschrank für den eskimo tun? Essen immer mit 6-8 Grad bereitstellen. Also nie wieder gefrorerene Butter. Wenn das nicht ein voller Verkaufserfolg wird! Natürlich gibt es noch diverse Cross-Selling-Angebote, wie beispielsweise ein Haus-Wasserkraftwerk, welches den vorhanden Schnee nutzt, um Energie zu erzeugen für den Kühlschrank. So erweitern wir selbst beim Wandern unser Verkaufstalent :)

Nach einem gemeinsamen netten Abend mit der Wanderablösung ging es am nächsten Tag für Charleen und Yvonne von Lüneburg nach Uelzen. Die lange Strecke wurde mit Spielen und Turnübungen unterbrochen. Kurz war man auch überlegt, sich Pferde auszuleihen, aber die waren auch nicht viel schneller.

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Am Sonntag, an dem endlich mal die Sonne schien, machte sich unser Lateinamerikanisches Team aus dem Berliner Büro auf die Suche nach den berühmten Heidschnucken. Dies führte sie dabei von Uelzen nach Herrmannsburg, wo man am Abend auf die Kollegen Liane aus Berlin und Sabine aus Bonn traf, welche noch Sammy mit im Gepäck hatte. Der Bonner Bürohund freute sich schon ganz gewaltig auf sein Schnüffelparadies abseits der für ihn bekannten Wege, auch wenn dies für die Wanderer bedeutete, zwei Schritte vor und drei Schritte zurück zu machen, denn es gab ja herrlich viel zu entdecken.

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Auch das nächste Team mit Lisa aus Attenkirchen und Leo aus Bonn hatte eine ziemlich lange Strecke vor sich, als sie von Wienhausen nach Thönse aufbrachen. Dafür knackten sie unsere 200 km Marke und durften sich von unserem Partner Wallbaum Hotel-Marketing & Service GmbH mit Verpflegung und gutem Zuspruch ausstatten lassen. Auch ein neues Maskottchen, ein Schaf - also quasi die gesuchte Heidschnucke - wurde nun zum weiteren Wegbegleiter, denn leider ist unser Wanderfrosch Fridolin unterwegs verloren gegangen. Wir hoffen, dass ihn jemand findet und ihm ein neues Zuhause gibt. Die Strecke von 32 km querfeldein sorgte am Abend dann doch für müde Füße, aber dank Salbe und flüssigem Gold waren auch hier die Energiespeicher schnell wieder aufgefüllt, so dass es heute weitergehen konnte.

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Das sind die nächsten Strecken, die unser Team radelt oder wandert: 

Hannover - Einbeck - Eschwege - Creuzburg - Eisenach - Mechterstädt - Gotha - Erfurt

Bleiben Sie hier oder mit unseren täglichen Posts auf Facebook am Ball und verfolgen Sie das MICE Portal bei den Etappen. Vielleicht treffen wir Sie ja auch am Wegesrand. Wir freuen uns immer über aufmunternde Worte, Beifall oder Motivation in jeglicher Form.

Vielleicht sind wir ja ganz bei Ihnen in der Nähe? 

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