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Die optimale Bestuhlungsform für Ihre Veranstaltung

Für den Erfolg einer Tagung, eines Seminars oder einer Feier ist die Atmosphäre des Veranstaltungsraumes essentiell.

Alles am richtigen Platz?

Wenn die Rahmenbedingungen stimmen und sich alle wohlfühlen, intensiv miteinander kommunizieren und den Inhalten aufmerksam folgen können, dann haben Sie bei der Planung alles richtig gemacht. Zu den Faktoren, die dabei einen entscheidenden Einfluss haben, gehören auch die richtige Anordnung der Stühle und Tische. Wir haben für Sie die gängigsten, bewährtesten und beliebtesten Varianten für Bestuhlungsformen zusammengestellt.

Welche Ziele? Wieviele Teilnehmer? Welcher Raum?

Welcher Zweck wird mit der Veranstaltung verfolgt? Das ist die erste Frage, die Sie sich bei der Planung der richtigen Bestuhlung stellen sollten. Geht es um eine Präsentation, bei der die Konzentration und Blickrichtung nach vorne gerichtet sein muss? Müssen die Teilnehmer gute Sicht auf eine Leinwand oder einen Referenten haben und vielleicht mitschreiben können? Geht es um eine kleine Sitzungsrunde, die intensiven Austausch erfordert? Oder soll in einer großen Gruppe ein Gemeinschaftsgefühl entstehen? 

Schaffen Sie Komfortzonen!

Sitzreihen sind ideal für große Gruppen, aber nicht für jede Veranstaltung sind sie optimal. Manche Bestuhlungsformen benötigen zwar für die gleiche Teilnehmerzahl mehr Platz, doch in vielen Fällen trägt eine großzügigere Aufteilung zum Wohlfühlfaktor der Veranstaltung bei.

Für Workshops und Schulungen, bei denen die Blickrichtung frontal ausgerichtet sein soll, eignet sich auch die sogenannte Fischgrätenform. Für Diskussionsrunden sind die U-Form, die T-Form oder ein Karree ideal. Bei festlichen Veranstaltungen sind runde Tische oder Bankette beliebt, während bei Workshops zumeist ganz auf Tische verzichtet und ein Stuhlkreis oder eine Lounge-Situation eingesetzt wird, um die entspannte und direkte Kommunikation der Teilnehmer zu fördern.

Rechnen erspart Ärger

Wenn Sie planen, berechnen Sie vorab Ihren Flächenbedarf, die Mindestabstände und die übrigen Bedingungen der Räumlichkeiten. So vermeiden Sie unnötige kleine Störfaktoren und sorgen für einen hundertprozentig reibungslosen Ablauf der Veranstaltung.

Richtwerte zur Flächenberechnung:

Für die U-Form benötigen Sie ca. 3 Quadratmeter pro Teilnehmer, bei der parlamentarischen Bestuhlung sind 2 Quadratmeter pro Kopf einzurechnen. Bei Stuhlreihen kalkuliert man 1,2 Quadratmeter, bei Stehempfängen sogar nur 0,25 Quadratmeter pro Person. Wenn Sie Tische einsetzen, müssen Sie natürlich immer deren Größe und die entsprechenden Mindest- und Maximalabstände der Stühle mitberechnen.

Richtwerte zur Abstandsberechnung:

Genauso wesentlich wie die Fläche ist die Distanz zwischen einzelnen Sitzreihen. Besonders bei großen Veranstaltungen sollte der Sitzabstand nicht so eng sein, dass die Teilnehmer nicht mehr durch die Reihen gehen können oder mit Tisch oder Sitznachbarn kollidieren. 60 bis 70 cm Abstand zwischen der Stuhlkante und der Rückenlehne des Vordermannes sollten Sie bei der Planung idealerweise berechnen.

Achtung: Licht, Luft und Fluchtwege

Nicht zuletzt sollten Sie bei der Bestuhlung des Raumes auch seine Gesamtgröße und die übrigen räumlichen Verhältnisse, etwa entsprechende Zugänge und Lichtverhältnisse sowie Fluchtwege und Notausgänge, berücksichtigen. Bei großen Veranstaltungen müssen Sie Ihren Plan über die Zahl und die Anordnung der Sitzplätze ggfs. bei den Ordnungsbehörden und bei der Feuerwehr vorweisen.

Wenn Sie diese Details im Blick behalten, steht einem ungestörten Veranstaltungsablauf nichts mehr im Wege.

Holen Sie sich hier den Überblick zu allen Bestuhlungsformen

Grafik Bestuhlungsformen